Jorge Humberto Tapia Pérez (geb. 1983, San Luis Potosí, Mexiko) ist bildender Künstler und lebt und arbeitet in Schweinfurt. Seine künstlerische Praxis bewegt sich im Spannungsfeld von Medizin, Mythologie und gesellschaftlicher Verantwortung. Als ausgebildeter Neurochirurg richtet er seinen Fokus auf den menschlichen Körper als Ort von Verletzlichkeit, Macht und Transformation. Geprägt von der mexikanischen Kosmovision versteht er Tod nicht als Endpunkt, sondern als Übergang und strukturierende Kraft des Lebens.


Seine künstlerische Laufbahn begann früh mit großformatigen Auftragsarbeiten in Mexiko und einer ersten Einzelausstellung im Jahr 2000. Seit 2024 ist er verstärkt im Ausstellungs- und Projektkontext aktiv. Neben seiner Atelierarbeit entwickelt er partizipative Community-Art-Projekte, darunter das bundesgeförderte Projekt Community Art: Demokratie leben. Tapia Pérez ist Mitglied des Integrationsbeirats der Stadt Schweinfurt und engagiert sich für kulturellen Dialog und gesellschaftliche Teilhabe.